Michael Munder

Gründer, 2nd home · Internationaler Marktplatz für Vintage-Design, gebaut mit KI als Architektur

Ich baue 2nd home, einen internationalen Marktplatz für Vintage-Möbel und Design. Über 200 Händler aus Europa und Japan verkaufen dort Objekte, die schon ein Leben hinter sich haben. Die Hälfte unserer Aufträge geht über Grenzen.

Dahinter steht eine These: Die Möbelbranche hat kein Technologieproblem. Sie hat ein Strukturproblem. Der Markt behandelt Möbel als Einwegprodukte in einem Distributionssystem. Wir behandeln ihn als Informationssystem, in dem jedes Objekt eine Geschichte, einen Zustand und einen nächsten Besitzer hat.

Vorher habe ich digitale Geschäftsmodelle für andere gebaut: bei Google, bei DEPOT, bei Porta Möbel. Zweimal haben wir gezeigt, dass es funktioniert. Zweimal war die Organisation nicht darauf ausgelegt, es aufzunehmen. Deshalb baue ich jetzt ein Unternehmen, in dem Technologie von Tag eins die Architektur ist, mit einem kleinen Team und KI in jedem Prozess.

Daraus wächst ein World Model für Möbel: ein Verständnis davon, was jedes Objekt ist, in welchem Zustand es ist und wohin es als Nächstes gehört. Schritt für Schritt gebaut, und nur dort vertraut, wo es die Vergangenheit nachbilden kann.

Nachhaltigkeit gewinnt dabei nicht, weil sie tugendhaft klingt. Sie gewinnt, wenn sie besser funktioniert.

Essays

Buch

Auftritte, Podcasts, Presse

Abseits der Arbeit

Mit meiner Frau hoste ich Private Dinner und Supper Clubs unter Moment Dining: eigene Menüs mit bis zu 20 Gerichten, selbstgebackenes Brot, alkoholfreie Getränke aus eigener Herstellung. Gastgeberschaft ist für mich dasselbe Handwerk wie Gründen, nur mit sofortigem Feedback.

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